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Jeder verantwortungsbewußte Hundebesitzer wird sich sicherlich irgendwann einmal mit der Ausbildung seines Hundes befassen.

Hier bieten sich Trainerstunden, Hundeplatz, Literatur, Internetforen u.v.m. an.

Über die richtige Erziehung gibt es vermutlich soviele Meinungen, wie es Bücher gibt. Ein interessantes Buch finde ich von Paul Owens "Der Hundeflüsterer".
Dieser wirft zu Beginn seiner Ausführungen die Frage auf, wie Jesus wohl seinen Hund erzogen hätte (wenn er denn wohl einen gehabt hätte) und was er gemacht hätte, wenn dieser einen Fisch vom Tisch gestohlen hätte. Entsprechend schlägt er die Erziehung vor. Eine sehr interessante Betrachtungsweise. Hinsichtlich richtiger Ernährung bietet das Buch wirklich fundierte Informationen.

Auch sehr interessant ist das Buch von Jan Fennell "Mit Hunden sprechen" , die das "Amichien Bonding" propagiert. Es ist zwar inhaltlich eine Selbstverherrlichung in ihren verschiedensten Lebenslagen, bietet aber trotzdem viel Wissenwertes über die Denkstruktur eines Hundes. Die Erziehungsmethodik der meisten Hundeschulen und Trainer basiert auf diesen Erkenntnissen.

Persönlich vertrete ich die Meinung, dass ein Hund sehr wohl über ein Unrechtsbewußtsein verfügt, wenn auch nur über kurze Zeit von allenfalls einer Minute und auch dies situationsabhängig. Damit ist jedoch nicht nur Lob angebracht, sondern auch Tadel. Ich gehöre zu der Generation, die noch mit der ein oder anderen Backpfeife groß geworden ist und diese ohne psychische oder pysische Schäden erlitten hat.

Ich distanziere mich jedoch davon, einen Hund zu verprügeln, bin aber davon überzeugt, dass die meisten Hunde lieber eine gehörige Tracht Prügel in Kauf nehmen würden, wenn sie dafür Silvester keinem Raketengeknalle ausgesetzt wären, ohne im Schutz des Rudels zu sein.

Insofern stellt sich die Frage, ob psychische Gewalt oder Misshandlung nicht schlimmere Auswirkungen hat, als ein spontaner Klaps ggf. aufs Maul, wenn der Hund gerade vor Übermut in die Hand zwickt. Auch unter dieser Perspektive sollten Bücher gelesen werden, die Hundeerziehung nur noch mit psychologischen Mitteln propagieren.

Ich empfehle jedem Hundebesitzer, der sich etwas intensiver mit der Erziehung seines Hundes beschäftigt, sich zuerst mit dem Verhalten von Hunden innerhalb eines Rudels zu befassen. Insbesondere ist hier die Bedeutung des Rudelchefs zu betrachten und mit welchen Mitteln er seine Autorität unterstreicht und Mißachtung bestraft.